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Landschaftsachse Osterbek

Projekttyp

Freiraumkonzept, Beteiligung

Ort

Hamburg

Laufzeit

04/2023 - 03/2025

Auftraggeber

Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft

Team

Sabine Rabe, Sandra Holst, Anika Fleige, Malte Maaß, Jonathan Seger

Kooperation

UM:BAU

Die Landschaftsachse Osterbek ist ein Ort, der vielfältigen Ansprüchen genügen muss. Die Grünanlagen, die den Bach begleiten, werden stark frequentiert und sind kühle Orte in der städtischen Wärmeinsel. Zugleich bieten sie ungenutzte Potenziale als Habitat für Flora und Fauna. Der kanalisierte, innerstädtische Abschnitt wird stark durch Wassersportvereine sowie private Kanus und SUPs genutzt, sodass die Uferbereiche an ökologischen Funktionen eingebüßt haben. Die Osterbek verlauft nach dem kanalisierten Abschnitt als schmaler Bach, der immer wieder aus dem Blickfeld der Nutzenden verschwindet. Damit fällt die Orientierung innerhalb der Achse schwer, sie ist bislang nicht zusammenhängen erlebbar. Auch die Quelle der namensgebenden Osterbek ist weder sichtbar noch zugänglich.

 

Durch das Gesamtkonzept wird die Landschaftsachse zu einem durchgängigen und vollständig erlebbaren grün-blauen Band, das durch einen zentralen Hauptwanderweg verwoben wird. Durch die Bündelung der Kanulagerung und -einstiege wir ein Miteinander von Menschen, Tieren und Pflanzen ermöglicht: Der Kanal wird zu einem Klimarefugium. Gezielte Renaturierungsmaßnahmen bieten über die gesamte Achse ein Zusammenspiel aus flächigen und Trittsteinbiotopen, die die Alster mit dem Heidkoppelmoor verbinden. Gleichzeitig wird das Gewässer erlebbar und die bislang versteckte Quelle der Osterbek im neuen Quellpark inszeniert. Der Quellpark bindet die angrenzende Bebauung als Klimaquartiere mit ein. Die wertvollen geschützten Naturräume am Stadtrand werden durch die Inszenierung ihrer Eingänge und thematische Rundwege als Naherholungsgebiete in die Achse integriert.

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