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Wasserlagen-Strategie Hamburg

Projekttyp

Gutachten, Konzept

Ort

Hamburg

Laufzeit

12/23 - 06/25

Auftraggeber

Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen Hamburg

Team

Sabine Rabe, Mathias Neitzel, Maria Schneider

Kooperation

Antje Stokman, Katarina Bajc (HCU Hamburg)
 

Das Entwicklungskonzept für Hamburgs Wasserlagen stellt eine strategische Antwort auf die wachsenden Nutzungsansprüche an die städtischen Gewässer dar, die durch den Klimawandel und veränderte Freizeitbedürfnisse verstärkt werden. Im Zentrum steht die Vision einer "blau-grünen Metropole", die ihre reichhaltigen Wasserressourcen von der zentralen Alster über das urbane Kanalsystem bis zu den peripheren Bachläufen als multifunktionale Räume für Erholung, Sport, Naturschutz und Gesundheitsförderung entwickelt.

Im Prozess wurden umfassende GIS-basierte Bestandsanalysen und Workshops mit Fachbehörden, Naturschutzverbänden und öffentlichen Interessensträgern komobiniert um ein möglichst umfassendes Bild zu den Hamburger Wasserlagen zu erhalten. Diese differenzierte Analyse mündet in einer Typologisierung der Hamburger Wasserlagen, die spezifische Entwicklungsziele pro Gewässerabschnitt definieren.

Konzeptionell folgt das Projekt einem ausgleichenden Ansatz zwischen intensiv genutzten "Hotspots" wie der Alster und bisher untererschlossenen Potenzialbereichen in Wilhelmsburg und entlang der Billekanäle. Im Strategieteil werden jedem Gewässerabschnitt konkrete Entwicklungsmaßnahmen zugeordnet, die die Wasserlagen gemäß der Zielformulierung in die Zukunft denken. Durch gezielte Qualifizierung bislang weniger frequentierter Wasserlagen soll der Nutzungsdruck umverteilt und gleichzeitig das Angebot für nicht-vereinsgebundene Freizeitaktivitäten erweitert werden. Dabei steht die Vereinbarkeit unterschiedlicher Denkmalschutz inklusive Denkmalschutz und ökologischen Schutzzielen im Mittelpunkt.

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